BESCHALLUNGSTECHNIK

Jede Beschallungsanlage besteht in Ihrer einfachsten Form aus einer Signalquelle, z. B. Mikrofon, einem Verstärker und Lautsprecher(n).
Zur Verbesserung der Qualität und zur Anpassung an den Raum, sowie an die Zahl der zu erwartenden Zuhörer müssen je nach Aufgabenstellung zusätzliche Komponenten integriert werden.
In der Regel handelt es sich um Mischer, Equalizer, digitale Klangverbesserungssysteme etc.
Die Anforderungsprofile an eine Beschallungsanlage sind vielfältig. Selbstverständlich ist ein kleines System für eine Arztpraxis anders als eine Beschallung für ein Bistro, eine Kirche, eine Sporthalle oder gar ein Fußballstadion.

Grundsätzlich unterscheidet man Beschallungssysteme nach PA (englisch für public adress) und ELA (für elektroakustische Anlage). PA-Systeme sind in der Regel niederohmige Hochleistungssysteme für Stadthallen, Stadien, Arenen usw, und werden hauptsächlich bei der Übertragung von Musik und Sprache eingesetzt. Sie dienen der hochwertigen pegelstarken Übertragung eines STEREO- Signals.

Im Gegensatz dazu werden ELA-Systeme meist in MONO betrieben und müssen einer anderen Aufgabenstellung Rechnung tragen, nämlich der flächendeckenden Übertragung des Sprach-und Musiksignales in oftmals großen Gebäuden, wie Supermärkte und Kaufhäusern, Büro-und Verwaltungsgebäuden, Schulen, Sportplätzen und Hallen, Hotels und Gaststätten etc.
ELA-Anlagen werden fast ausschließlich in 100 VOLT-Technik betrieben.
Diese nahezu verlustfrei arbeitende Übertragungstechnik hat im Grunde erst die kommerzielle Beschallung ermöglicht.

Bei der 100V-Technik werden die am Verstärker anliegenden Signale (Sprache oder Musik) durch einen Übertrager (Transformator) auf 100V hochtransformiert.

Auf der Lautsprecherseite ist ebenfalls ein 100-V Transformator eingebaut, der dann das Signal wieder auf die für Lautsprecherchassis übliche Impedanz von 4 oder 8 Ohm bringt.
Es lassen sich so an einen Verstärker von beispielsweise 250 Watt Leistung 25 Lautsprecher mit je 10 Watt Leistung anschließen. Die Verdrahtung ist denkbar einfach, da die einzelnen Lautsprecher parallel angeschlossen werden können.

Mithilfe der ELA-Technik lassen sich leicht Einzel-,Gruppen, oder Sammelruf realisieren. Es können in unterschiedliche Räume verschiedene, unabhängige Programme eingespeist werden. Die Ela-Systeme sind grundsätzlich auch für den Betrieb mit 24V-Notstromanlagen vorgesehen.

Viele Hersteller bieten Systeme an, welche sich nach der EN 60849 ständig selbst überwachen, von der Notstromversorgung, über die Mikrofon-und Lautsprecherüberwachung bis zu Überwachung aller sicherheitsrelevanten Eingänge, z.B den Eingang der Brandmeldeanlage.

Bei den heutigen, modernen ELA-Systemen ist die Übertragungsqualität exzellent und steht (je nach Verwendung der jeweiligen Lautsprecher) guten PA-Systemen in nichts nach.

Bevor eine Anlage, egal ob PA oder ELA realisiert werden kann, stellen sich nachfolgende, wichtige Fragen:

Das sind nur einige, wenige Gesichtspunkte, die aber sehr wichtig für das Erstellen eines Konzeptes und schließlich einer guten Anlage wichtig sind.

Mit der Franken Beschallungs-u. Kirchentechnik GmbH haben Sie genau den Partner an Ihrer Seite, der Ihnen von der Planung über die Betreuung und Realisierung die richtige Anlage für das entsprechende Objekt bietet. Über 4000 Festinstallationen in Deutschland und dem benachbarten Ausland zeugen von unserer Kompetenz.

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